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Die Texterin

verflixt und zugenäht

Der Läufer «läuft», der Säufer «säuft». Und der Käufer? Er kauft. Also müsste er eigentlich «Kaufer» und nicht «Käufer» heissen. Schliesslich würde man einen, der «rauft», kaum «Räufer» nennen, vielleicht noch «Raufer». Der «Händler» wiederum «händelt» nicht, sondern... >mehr

Eingewandert

Was hat der Tod mit Schick zu tun? Gar nichts. Denn «todschick» stammt aus dem Französischen «tout chic» (sehr schick). Auch «mausetot» beschreibt nicht die animalische Gründlichkeit des Sensemanns: «mort aussitôt» heisst so viel wie «auf der Stelle tot». «Etepetete»... >mehr

Floskeln ade

Kompetent, effektiv, effizient, innovativ, dynamisch – wir alle kennen sie, die Floskeln dieser Geschäftssprache. Wir hassen sie und schreiben sie doch immer wieder. Das Problem: Floskeln sind blass, interpretationswürdig und völlig überflüssig. Warum Floskeln... >mehr

Raus aus der Abstraktion!

Konkret formulieren – diese Regel gehört zum kleinen ABC der Texterwelt. Keine leichte Aufgabe, das wissen alle, die täglich mit Innovationen, Massnahmen, Herausforderungen, Chancen und anderem belanglosen Geschwätz zu tun haben. Aus der Wirtschaftswelt ist dieses... >mehr

Kurz und knack

Nutze nie ein langes Wort, wenn es auch ein kurzes tut – eine alte, aber kluge Texterweisheit. Interessant ist ja, dass es in der Wirtschaftssprache nur so wimmelt von sogenannten «Wortdreimastern» (nach Wolf Schneider): Kundenzufriedenheitsstudie,... >mehr